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Patienteninformation
Zahnimplantate Essen

Lexikon der Implantologie

Hier werden sowohl Begriffe erklärt, die in der Patienteninformation “Implantate Essen” verwendet werden, als auch solche, die allgemein im Zusammenhang mit Implantaten auftauchen können. Die Liste kann also auch im Gespräch mit Ihrem Zahnarzt von Nutzen sein.

Coating: Spezielle Oberflächenbehandlung, um die Oberfläche des Implantats zu vergrößern, damit der Knochen besser an das Implantat heranwachsen kann.

Computertomographie: Besondere Röntgentechnik. Kann nur in größeren Kliniken durchgeführt werden.

Corticosteroid: Medikament; Hormon. Wirkt entzündungshemmend und unterdrückt Abwehrreaktionen des Körpers. Gebrauch eines Corticosteroids (z.B. Cortison) muss dem Zahnarzt unbedingt vor Beginn der Behandlung mitgeteilt werden, da die Einheilung eines Implantats dadurch negativ beeinflusst werden kann.

Deckprothese: Prothese, die auf Implantate oder noch vorhandene Zahnwurzeln gemacht wird. Sieht von außen wie eine Totalprothese aus.

Decubitus: Druckstelle. Kann sehr unangenehm sein. Nicht selbst behandeln, sondern den Zahnarzt aufsuchen.

Dentin: Zahnbein. Innere Schicht des Zahnes. Dentin ist schmerzempfindlich beim Bohren.

Diabetes mellitus: Zuckerkrankheit. Setzen Sie Ihren Zahnarzt unbedingt vor Beginn der Behandlung davon in Kenntnis, wenn Sie zuckerkrank sind, da die Einheilung eines Implantats dadurch beeinflusst werden kann.

Doldersteg: Goldener Stab mit tropfenförmigem Querschnitt, der zwischen zwei oder mehr Implantaten befestigt ist. Auf dem Steg kann eine Prothese festgeklemmt werden.

Druckstelle: siehe Decubitus

Eckzahn: Augenzahn

Edlan - Mejchar - Plastik: Spezielle Vestibulumplastik, benannt nach ihrem Erfinder.

Einheilungsphase: Zeitraum zwischen Einsetzen und Freilegen der Implantate, circa 3-6 Monate. In dieser Periode muss der Knochen Zeit haben, um gut gegen das Implantat anwachsen zu können.

Einphasiges Implantat: Implantat, das nach dem Einpflanzen sofort im Mund sichtbar ist. Der zweite Eingriff zum Freilegen entfällt damit.

Entzündung: Reaktion des Körpers auf Bakterien oder Fremdkörper, die durch eine Wunde in den Körper gelangen. Ist eine notwendige Abwehrreaktion und gehört (in gewissem Umfang) zu jeder Wundheilung dazu.

Einzelkrone: Krone auf einem einzelnen Zahn oder Implantat, die nicht zu einem Brückenverband gehört.

Enossales Implantat: Implantat, das im Knochen sitzt.

Erythrosin: Plaquefärbemittel, macht Zahnbelag sichtbar.

Explantation: Entfernen eines Implantats

Fistel: Gang, über den sich eine Entzündung oder ein Abszess entleert. Im Mund oft als Eiterpickel sichtbar.

Fluor: Chemisches Element, das den Zahnschmelz härtet und deshalb in den meisten Zahnpasten enthalten ist. Sind keine eigenen Zähne, sondern nur noch Implantate vorhanden, sollten Sie besser eine Zahnpasta ohne Fluor verwenden.

Foramen mentale: Stelle, an der der Nerv, der Unterlippe und Zähne des Unterkiefers mit Gefühl versorgt, aus dem Unterkiefer kommt (etwas hinter dem Eckzahn). Dieser Nerv darf während des Implantierens nicht beschädigt werden, da man sonst kein Gefühl mehr in der Unterlippe hat. Glücklicherweise kommt das aber nur sehr selten vor.

Frialit: Implantatsystem mit konischen Implantaten, eventuell auch als Schraube gestaltet. Aus Titan oder Titan mit Hydroxylapatitbeschichtung.

Frontzahn: Schneidezahn