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Patienteninformation
Zahnimplantate Essen

Lexikon der Implantologie

Hier werden sowohl Begriffe erklärt, die in der Patienteninformation “Implantate Essen” verwendet werden, als auch solche, die allgemein im Zusammenhang mit Implantaten auftauchen können. Die Liste kann also auch im Gespräch mit Ihrem Zahnarzt von Nutzen sein.

Kaukräfte: Alle Kräfte, die während des Kauens, Schluckens etc. auf Zähne bzw. Implantate ausgeübt werden.

Kiefergelenk: Gelenke (rechts und links), die den Unterkiefer bewegen. Sie befinden sich ca. 1 cm vor dem Gehörgang.

Komplikation: Unerwartet auftretendes Problem während oder nach der Behandlung.

Kontraindikation: Grund, warum eine Behandlung nicht durchgeführt werden darf bzw. kann. Eine Kontraindikation kann vorübergehender Natur sein (z.B. eine schwere Grippe) oder definitiv (z.B. eine schwere unheilbare Krankheit oder technische Gründe, die das Setzen eines Implantats unmöglich machen).

Kortikalis: Äußere, besonders harte Schicht des Knochens.

Krone: Künstlicher Zahn, der auf einen kaputten, beschliffenen Zahn gesetzt und festzementiert wird.

Löffel: s. Abdrucklöffel

Linkow - Implantat: Blattförmiger Implantattyp, der in verschiedenen Materialien erhältlich ist, heute jedoch nur noch sehr wenig zur Anwendung kommt.

Lippenbändchen: Kleines bindegewebiges Bändchen, das von der Lippe bis auf den Kieferkamm reicht. Erschwert in manchen Fällen das Anfertigen einer gut sitzenden Prothese und kann dann entfernt werden.

Magnet: Methode, um eine Prothese an Implantaten zu befestigen. Ursprünglich durch das Dyna - System entworfen.

Mandibula: Unterkiefer

Matrize: In der Implantologie: Klemm- oder Druckknopfteil, das sich (meistens) in der Prothese befindet.

Maxilla: Oberkiefer

Modell: Entsteht durch Ausgießen eines Abdrucks mit Gips und dient der Planung oder Herstellung von Zahnersatz.

Molar: Großer Backenzahn

Mundboden: Gebiet unter der Zunge, in dem sich Muskeln und Speicheldrüsen befinden.

Munddusche: Kleine Dusche zur Zahnreinigung.

Mundspülung: Ausspülen des Mundes mit einer desinfizierenden Lösung, um den Mund zu reinigen (vor der Operation) oder Entzündungen vorzubeugen (nach der Operation).

Mucosa: Schleimhaut

Nachschmerz: Wundschmerz nach der Operation, gegen den Ihnen Ihr Zahnarzt oder Oralchirurg aber Tabletten verschreiben kann.

Naht: Fädchen, mit dem die Wunde nach der Operation vernäht wird, um eine gute Heilung zu ermöglichen. Manche Fäden müssen nach 7 - 10 Tagen entfernt werden, andere lösen sich von selbst auf.

Narkose: Allgemeine Betäubung des ganzen Körpers (Vollnarkose).
Wird praktisch nur in Krankenhäusern durchgeführt. Da eine Narkose mit deutlich mehr Risiken behaftet ist, als eine örtliche Betäubung, wird die Narkose in der Implantologie fast nur gebraucht, wenn gleichzeitig noch ein anderer größerer Eingriff erforderlich ist (z.B. Knochenentnahme aus der Hüfte). Die Behandlung sehr ängstlicher Patienten unter Vollnarkose ist nicht zu empfehlen, da die Folgebehandlungen doch nicht unter Narkose stattfinden können.

Nervus alveolaris: Nerv, der die Zähne des Unterkiefers und die Unterlippe mit Gefühl versorgt.