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Patienteninformation
Zahnimplantate Essen

Lexikon der Implantologie

Hier werden sowohl Begriffe erklärt, die in der Patienteninformation “Implantate Essen” verwendet werden, als auch solche, die allgemein im Zusammenhang mit Implantaten auftauchen können. Die Liste kann also auch im Gespräch mit Ihrem Zahnarzt von Nutzen sein.

Ramus mandibularis: Auch aufsteigender Ast genannt, also der vertikale Anteil des Unterkiefers, an dem einige Muskeln angeheftet sind und der im Kiefergelenk endet.

Recall: Wörtlich: zurückrufen. Gemeint sind hier regelmäßige Kontrolluntersuchungen, mindestens 2x pro Jahr.

Resorbieren: Schrumpfen; der Abbau des Knochens durch den Körper.

Resorption: Vorgang des Knochenabbaus. Falls zu viel Knochen verschwunden ist, kann das Implantat mobil werden.

Risikopatienten: Patienten, die durch eine Krankheit oder die Einnahme bestimmter Medikamente bei chirurgischen Eingriffen, insbesondere beim implantieren, besonderen Risiken ausgesetzt sind.

Röntgenologie: Lehre von der Anwendung der Röntgenstrahlen, sowie Auswertung der Röntgenbilder.

Röntgenkontrolle: Kontrollieren eines Implantats mit Hilfe einer Röntgenaufnahme. Dies ist mindestens lx pro Jahr notwendig, um eventuelle Probleme früh genug erkennen und behandeln zu können.

Schleimhäute: Zahnfleisch und alle anderen Weichteile in der Mundhöhle.

Sinus alveolaris: Kieferhöhle

Sinusitis: Kieferhöhlenentzündung

Sinuslifting: Auffüllen eines Teils der Kieferhöhle, um ein ausreichend großes Fundament für ein Implantat zu schaffen.

Small - Implantat: Markennahme eines transmandibulären Implantats.

Steg: Eine der Befestigungsmöglichkeiten einer Prothese auf Implantaten. Dabei werden zwei oder mehr Implantate mit einem Steg verbunden. In der Prothese befindet sich eine kleine Spange, die auf dem Steg festgeklemmt werden kann.

Steri-Oss - Implantat: Markennahme eines enossalen Implantat-Systems.

Steril: Absolut keimfrei

Stiftzahn: Krone auf einem stark zerstörten Zahn, die mit einem Stift in der Wurzel verankert wird.

Submukosales Implantat: Implantat, das nicht im Knochen, sondern unter der Schleimhaut sitzt zum Beispiel um einen knöchernen Defekt aufzufüllen. Im Mund ist von diesem Implantat nichts zu sehen.

Subperiostales Implantat: Implantat, das auf dem Knochen unter der Schleimhaut liegt. Dieser Implantattyp bringt viele Probleme mit sich und sollte nicht mehr verwendet werden.

Superfloss: Spezielle Zahnseide zur Reinigung unter Brücken.

Taschenmessung: Sondieren einer Zahnfleischtasche, um das Ausmaß der Entzündung und eines eventuell vorliegenden Knochenabbaus feststellen zu können.

Technikimplantate: Hilfsteile für das zahntechnische Labor, um die Situation im Mund auf dem Modell nachahmen und die Suprakonstruktion anfertigen zu können.

Titan: Momentan meist verwendetes Metall zur Herstellung von Implantaten.

Totalprothese: Prothese zum Ersatz aller Zähne.

Transmandibuläres Implantat: Implantat-System, das unter Narkose vom Kinn aus in den Unterkiefer gebracht wird. Kommt vor allem bei sehr kleinen Kiefern zur Anwendung